Ylva Schwinghammer

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Projektantragsunterstützung (SS 2015) & Bridge-Stipendium (WS 2016/17)

Forschungsschwerpunkte: Germanistische Medi- ävistik, Sprach- und Literaturdidaktik mit besonderer Berücksichtigung älterer deutscher Texte, empirische Unterrichtsforschung

2009 bis 2012: Dissertationsprojekt "Das Mittelalter als Faszinosum oder Marginalie? Länderüber- greifende Erhebungen, Analysen und Vorschläge zur Weiterentwicklung der Mittelalterdidaktik im mutter- sprachlichen Deutschunterricht" im Rahmen eines fachdidaktischen Promotionsstipendiums der Geisteswissenschaftlichen Fakultät Graz; Mitglied im DP Fachdidaktik und Sprachlehrforschung

Ab 2010: Lehrbeauftragte am Institut für Germanistik in den Bereichen Germanistische Mediävistik und Fachdidaktik Deutsch.

Seit 2012: Koordinatorin der Sparkling Science Projekte "Arbeitskoffer zu den Steirischen Literaturpfaden des Mittelalters: Neue Konzepte und Materialien zur Vermittlung älterer deutscher Sprache" sowie "Arbeitskoffer zu den Steirischen Literaturpfade des Mittelalters 2.0: Die Vermittlung mittelalterlicher Texte im medialen Spannungsfeld von Wort, Schrift und Gedächtnis"

Habilitationsprojekt

Voraussetzungen und Dimensionen literarischen Lernens anhand älterer deutscher Texte (AT)

In Zusammenhang mit der Diskussion um Legitimation und Relevanz älterer deutscher Literatur für den Deutschunterricht wurden in den vergangenen Jahren einige grundlegende Thesen zu ihrem besonderen Stellenwert formuliert, deren empirische Überprüfung jedoch bis heute aussteht. Es wird unter anderem davon ausgegangen, dass literarische Texte der älteren deutschen Sprachstufen durch ihre Poetizität und sprachhistorische Differenzqualität, die eine Entschlüsselung auf mehreren Ebenen notwendig machen, einen besonders günstigen Einfluss auf zentrale Prozessebenen der Lesekompetenz haben. Neben der Förderung von textbezogen konkreten Lesefertigkeiten werden mittelalterlichen Texten auch darüber hinausgehende Potentiale in Zusammenhang mit Teilbereichen literarischer Kompetenz zugesprochen. Die mitunter hohen Anforderungen im Bereich literarisches Gattungswissen, Kontextualisierung und kulturelles Wissen bzw. Gedächtnis können als Chance für einen entsprechend hohen Lerneffekt gelten. Gerade die sprachliche Differenzqualität und kulturelle Distanz erfordern und befördern eine diskursives Aushandeln von Bedeutungsebenen; der Leser oder die Leserin tritt in den Dialog mit dem Text und wäre somit offen für weitere literarische Erfahrungen.

Das geplante Habilitationsprojekt soll sich aufbauend auf bisherigen Forschungsarbeiten der Verfasserin dieser und verwandter Fragestellungen in Form einer dreiteiligen empirischen Studie nähern, die sich mit Textverstehen, literarischem Lernen sowie den Bedingungen eines didaktischen Einsatzes älterer deutscher Texte befasst.

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